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   Abenteuer Erde
Naturdokumentation
[Bild: Archiv mp] Präriehunde - Der Ruf des Wilden Westens.
Sie hatten es nicht leicht zu überleben - die Präriehunde im amerikanischen Westen. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts galten sie dort lediglich als Ungeziefer, das die Ernteerträge verminderte und angeblich Krankheiten übertrug. Allein in Texas wurden binnen weniger Jahre durch ausgestreutes Gift und mithilfe von Gas 99,8 Prozent der Bestände vernichtet. Ein schwerer Eingriff in den Lebensraum "Prärie". Sein Bau, mit bis zu 300 Meter langen unterirdischen Gängen, lockert den von Rindern und Bisons fest getrampelten Boden immer wieder auf. In der Regenzeit füllen sich die tiefer gelegen Bereiche mit Wasser - ein überlebenswichtiges Reservoir für alle Pflanzen während der trockenen Monate. Und andere Präriebewohner nutzen den Bau der Präriehunde oft als Brutstätte. Doch erst moderne wissenschaftliche Methoden haben es möglich gemacht, die bemerkenswerteste Eigenschaft dieser kleinen Präriebewohner aufzudecken: sie haben eine Sprache. Für das menschliche Ohr kaum wahrnehmbar, zeigt die Analyse ihrer Schreie im Computer, dass sich Präriehunde äußerst differenziert verständigen können. Schleicht sich da ein Kojote oder ein Dachs heran? Nähert sich ein großer oder ein kleiner Mensch? Mit einem orangenen oder einem grünen T-Shirt? Und in welche Richtung bewegt er sich? All diese Informationen sind in den Schreien der Präriehunde enthalten! Von den außergewöhnlichen Experimenten, mit denen Wissenschaftler diesen Fähigkeiten nachgespürt haben, erzählt dieser Film.

Abenteuer Erde - D  Dienstag, 13.07.2010   WDR
Beginn: 20:15 Uhr  Ende: 21:00 Uhr  Länge: 45 min.
Presse:  Stephen Dunleavy
Kategorie:  Themen-Natur, Nachrichten/Info-Dokumentation
Land:  D
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